Dezember 13, 2018

Goldkurs festigt sich – jetzt nicht zu spät kommen

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Für Goldinvestoren war das Jahr 2018 kein besonders gutes Jahr. Obschon die Marktumgebung nicht besser für Gold sein konnte, bewegte sich der Goldpreis auf dem Weg in den Keller. Im Oktober war eine Gegenschwingung erkennbar. Ist das ein Anzeichen für eine Wende?

Der Goldpreis wuchs im zehnten Monat des Jahres von knapp über 1.020 Euro auf ein wenig über 1.080 Euro pro Unze. Gewiss, um die Sektkorken knallen zu lassen, ist es noch zu früh. Dennoch existierten einige Zeichen, die optimistisch stimmen können. Auf der einen Seite hat sich das Handeln der Spekulanten leicht in eine optimistischere Richtung geändert, denn ihre Short-Positionen haben sich spürbar verringert. Auf der anderen Seite beobachtet man an den Aktienmärkten, dass die goldenen Zeiten langsam vorbei gehen. Hier steht eine stattliche Korrektur an, die aktuell lange überfällig ist.

Der Optimismus der Krypto-Fans beschränkt sich momentan ebenfalls auf Zweckoptimismus. Eiserne Anhänger erkennen noch immer einen Bitcoin, welcher seinen bisherigen Höchststand überflügeln wird. Ob das noch eintreten wird, bleibt abzuwarten. Ist es wahrscheinlich? Nun, dieses Szenario kann nur dann Realität werden, sofern es eine ähnliche Euphorie gibt, wie im letzten Quartal 2017. Allerdings gibt es in der Geschichte Beispiele, bei denen die Jubelstimmung z. B. beim Börsengang der Deutsche Telekom AG genau so groß war. Die Aktie stieg damals wegen der umfangreichen und allgegenwärtigen Marketingkampagne auf den historischen Höchststand von 86,90 Euro. Jeder wollte damals dabei sein und das schnelle Geld machen.

Die T-Aktie wurde damals als Volks-Aktie beworben. Viele Anleger, die vorher noch nie an der Börse Aktien gekauft hatten, wollten bei der Goldesel-Aktie der Telekom unbedingt dabei sein. Anlageberater der Geldinstitute leisteten dabei kräftig Schützenhilfe, denn sowie der Kurs steigt, ist es sehr einfach, diese an den Mann oder die Frau zu bringen. Und unerfahrene Anleger, welche steigende Kurse wahrnehmen, wechseln bedauerlicherweise gesunden Menschenverstand gegen Gier ein.

Zu dieser Zeit folgte der Euphorie der Absturz und jede Menge Aktionäre, die zu spät in die Aktie eingestiegen waren, verbrannten sich die Finger und verloren ihre Investition. Es gab danach einen gewaltigen Aufschrei und ein Großteil der Kleinanleger, die diese bittere Erfahrung mit der T-Aktie machen mussten, wendeten sich wieder den sogenannten sicheren Geldanlagen der Finanzinstitute zu.

Zu dieser Geschichte finden sich deutliche Parallelen zur Begebenheit des Bitcoin. Auch in diesem Fall wurde der steigende Bitcoin zu einem Lauffeuer, welches viele Leute erfasste und dazu verführte, Bitcoin in der Erwartung auf das große Geld zu erstehen. Doch dieser Traum erfüllte sich alleinig für die Bitcoiner, die von Anfang an dabei waren. Von den vormals 19.843,11 USD am 17.12.2017 sind heute, am 22.12.2018 gerade noch 4.095,87 USD übrig. Ist es wahrscheinlich, dass die Euphorie abermals aufflammt? Gute Frage. Die Deutsche Telekom hat es seit der T-Aktien-Euphorie nicht mehr geschafft, auch nur näherungsweise ihren Höchststand noch einmal zu erreichen. Die Aktie liegt heute bei 15,25 Euro, folglich weit entfernt von ihrem historischen Hoch.

Gewiss, dieser Vergleich ist selbstverständlich schwierig, denn man kann eine Aktie wohl kaum mit einer Kryptowährung gleichsetzen. Die Aktie verbrieft einen Anteil an einem Unternehmen und wirft Dividende ab, falls das Unternehmen Gewinne erzielt. Eine Kryptowährung ist bloß ein Code, getragen von Fantasie. Allerdings gibt es eine Konstante bei beiden Geschichten, das menschliche Handeln. Das war ja fast identisch und auch künftig wird es Assets geben, bei denen sich dieses Verhalten wiederfinden wird.

Aber zurück zu Gold. Hierbei gab es noch keine Euphorie. Gold ist seit Jahrtausenden mit einem unumstößlichen Renommee aufgeladen. Jeder weiß, dass Gold wertvoll ist und seine Position als Universalwährung hat sich in der Geschichte mehrfach bewährt. Seine weltweite Akzeptanz spricht für sich. Gold ist keine Fantasie, es ist echt und wer Gold besaß, hat eine Krise immer besser überstanden als andere, die keines besaßen. Ergibt es Sinn, dieser Tage in Gold einzusteigen? Zweifellos ergibt das Sinn. Der Einstieg in Gold ist allzeit sinnvoll, denn es speichert den investierten Vermögenswert verlässlich für die Zukunft, selbst dann, wenn es das Geld nicht mehr existiert und es eine neue Währung geben sollte, wird Gold ein Äquivalent des zuvor gespeicherten Vermögens bleiben.

Die Antwort auf die Fragestellung nach dem perfekten Einstiegszeitpunkt lautet also: jetzt und immerdar. Wenn man den Goldkurs beobachtet und dieser gerade nachgegeben hat, ist es verständlicherweise sinnvoller, zu kaufen als wenn der Kurs gerade Höhenflüge vollzieht. Aber wer kann schon zuverlässig sagen, ob der Preis weiter nachgibt oder ansteigt? So lange Papiergeld in Gold getauscht wird, ist die Entscheidung nach dem Einstieg wirklich nebensächlich. Harren könnte nämlich dazu führen, dass man einen guten Einstiegszeitpunkt versäumt.

Edelmetalle, insbesondere Gold, Silber, Platin oder Palladium sind eine sinnvolle Lösung für sicherheitsorientierte Anleger. Sie verfügen über die Sicherheit des Substanzwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Menschengedenken als werthaltiger Vermögensspeicher gefestigt. Wer Edelmetalle sein Eigen nannte, musste niemals einen Totalverlust erleiden. Eine äußerst sinnvolle Möglichkeit sind vor allem gemischte Edelmetallportfolios.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe Frankfurt am Main ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Auf diese Weise können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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