Januar 2, 2019

Bitcoin – Aus für den digitalen Traum?

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Die negativen News aus der Kryptowelt nehmen zu. Mittlerweile ist der Preis des digitalen Vorreiters, des Bitcoin auf unter 3.900 USD gestürzt. Bitcoin Mining und der damit zusammenhängende Energiebedarf wird damit unrentabler. Tausende Miner stellen ihre Aktivität ein.

Laut BTC-Echo wurden etwa 800.000 Mining-Geräte im November einstweilen abgeschaltet. Laut Informationen von blockchain.com geht die Hash-Rate seit zwei Wochen deutlich zurück. Die Hash Rate ging vom 30-Tage-Hoch am 4. November innerhalb von nur 20 Tagen von etwa 54 Millionen Terahashs pro Sekunde (TH/s) um ca. 15 Prozent auf 41 Millionen TH/s am 24. November zurück.

Ob inaktive Geräte wieder aktiviert werden, wird von einigen Umständen abhängen. Zuallererst stehen da die gewachsenen Energiekosten, die das Mining bei dem aktuellen Kursverhalten der Kryptowährung unökonomisch machen. Dazu kommt, dass zahlreiche der vom Netz genommenen Geräte schon älter seien und damit weniger effizient arbeiten. Es wird wohl an der Bitcoin-Kursentwicklung festgemacht werden, ob solche Rechner ersetzt werden können.

Bleiben die Anleger cool?

Es wird deutlich, wie anfällig das System der Kryptowährungen ist. Es ist für Investoren leicht, in digitale Güter zu investieren, wenn alles einfach läuft. Fällt der Preis, bröckelt hingegen das komplette System. Es wird sich zeigen, wie sich die Lage entwickelt. Denkbar ist auch eine Negativspirale, wenn durch die verminderte Hash-Rate die Unsicherheit steigt und die Coins von den Investoren abgestoßen werden. Das könnte zu zusätzlichen Kursverfällen führen, was dann natürlich das Mining noch unrentabler machen würde.

Doch der Rückgang der Rechenkapazität führt noch weitere Nachteile mit sich. Die gesamte Blockchain wird bei fallender Rechenpower fragiler und für Angriffe oder Missbrauch anfälliger. Die Hauptargumente der Bitcoin-Anhänger, die für die Kryptowährung sprechen, verlieren durch die nachlassende Rechenleistung immer mehr an Bedeutung. Investoren, die unnachgiebig an die Kryptowährung glauben, sind nun von Nöten. Startet ein neuer Ausverkauf, könnte das System wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen und verbrannte Erde hinterlassen.

Sichere Möglichkeit: Gold

Die Diskussion, was sinnvoller wäre, Kryptowährungen oder Gold, wurde bereits mehrfach geführt. Die aktuelle Sachlage um die Kryptowährungen belegt, dass bei Erschütterungen das komplette System Gefahr laufen kann, zu versagen. Man braucht es nicht schönreden, Kryptowährungen entstehen aus dem Nichts und Codes haben keinerlei Substanz. Da kann man als positiv eingestellter Bitcoiner sich den Mund mit Zweckoptimismus fusselig argumentieren, Fakten sind nunmal Fakten.

Ein nachhaltiges Investment in Luft ist eben nicht möglich. Das betrifft Kryptowährungen gleichermaßen, wie in Geldwerte. Auch Geld wird aus dem Nichts, durch Darlehensvergabe von Banken erschaffen. Es entsteht so gesehen kein substanzieller Wert durch den Verleih von Geld. Wird das Darlehen getilgt, wird das Darlehen ausgebucht und verschwindet wieder. Alles, was bleibt, sind die zu zahlenden Zinsen, die das institut als Realgewinn verbuchen kann. Die Frage ist, welches System schädlicher ist.

Edelmetalle galten schon lange vor Einführung des Papiergeldes als zuverlässige Währung. Speziell Gold und Silber wurden allzeit als Zahlungsmittel akzeptiert. Das hat sich bis heute nicht geändert. Vor allem Gold wird als sichere Ersatzwährung gehandelt. Staaten besitzen immense Goldreserven, die gegenwärtig massiv erweitert werden. Momentan, wo die vorherrschenden Papiergeldsysteme an ihre Grenzen kommen und die weltweite Verschuldung ein unbeherrschbares Ausmaß angenommen hat, richten sich die Augen der Nationalbanken verstärkt auf das gelbe Metall.

Als Privatinvestor ist hierbei ganz leicht abzuleiten, dass es sich bei einem Investment in Gold um eine sinnvolle Möglichkeit zur Vermögenssicherung handelt. Im Edelmetallsektor, besonders bei Gold, gibt es beim momentanen Goldpreis deutliche Kaufempfehlungen. Seit langem ist es im Verständnis der Anleger angekommen, dass es vorteilhaft ist, ein Edelmetallportfolio aufzubauen und zu diversifizieren. Edelmetalle erfreuen sich momentan höchster Beliebtheit. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bei Frankfurt am Main kann diesem Bedarf das richtige Angebot entgegensetzen. Diese Vorsorge schützt das Guthaben auf lange Sicht vor drohenden Finanzturbulenzen.

Quellen: blockchain.com, BTC-Echo.de
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