Januar 6, 2019

Edelmetalle zur Absicherung für jedes Depot

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Bei einer Geldanlage gilt die Regel, dass eine höhere Rendite stets auch ein höheres Risiko mit sich bringt. Beispielsweise beinhaltet eine Geldanlage bei einer Bank oder Sparkasse gewissermaßen null Risiko. Dafür fällt die Rendite aber auch äußerts gering aus. Erwirbt man zum Beispiel eine Aktie, erhält man die Chance auf eine bessere Rendite, falls der Kurs der Aktie steigt und/oder diese Dividenden ausschüttet. Allerdings muss der Kurs nicht zwangsläufig steigen.

Der Investor nimmt also das Risiko eines Verlustes beim Verkauf der Aktie in Kauf. Hinzu kommt das Timing. Der Investor kann mit seiner Aktie sehr wohl ein vielversprechendes Investment vorgenommen haben. Sobald er jedoch Kapital in Aktien investiert, auf das er in absehbarer Zeit zurückgreifen muss und daher gezwungen ist, zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen, ist schwer vorauszusagen, ob der Erlös größer oder kleiner als die ursprüngliche Investition ausfallen wird.

Risikominderung durch Diversifizierung

Wünscht man eine höhere Renditechance und möchte dabei das Risiko verkleinern, ist Streuung eine Möglichkeit, das zu vollbringen. Der Anleger könnte bei seiner Investition verschiedene Aktien erwerben. Er könnte Aktien von konkurrierenden Unternehmen in sein Portfolio aufnehmen, er könnte Aktien von Unternehmen verschiedener Branchen oder Herkunft erwerben. Doch nicht ausschließlich Aktien können einträglich sein. Auch Anleihen können interessante Renditen einbringen. Der Unterschied einer Anleihe zur Aktie ist hier, dass die Anleihe einen festen Nennwert und eine klare Verzinsung innehat. Je nachdem, wie hoch der Zins der Anleihe ist, die Restlaufzeit des Papiers und wie sich das Zinsumfeld des Marktes gestaltet, wird für die Anleihe an der Börse ein höherer oder geringerer Kurs im Bezug zum Nennwert gezahlt. Bei Ablauf erhält der Investor dann den Nennwert ausgezahlt. Bis dahin erhält er die Zinsgutschrift.

Doch auch bei der Verteilung in vielfältige Aktien und Anleihen, steckt das Vermögen des Anlegers lediglich in Aktien und Anleihen. Um das Risiko weiter zu senken, sollten andere Assets (Produktklassen) mit im Portfolio aufgenommen werden.

Immobilien und Rohstoffe

Eine Ausweitung der Assetklassen verringert das Gesamtrisiko weiter. Immobilien gelten als solide Anlagen mit Wertsteigerungspotenzial. Allerdings wird beim Immobilienerwerb in der Regel viel Liquidität für lange Zeit gebunden, was zu Lasten der Liquidität und Flexibilität geht. Doch es gibt auch Alternativen. Heutzutage besteht die Möglichkeit, sich relativ liquide über den Weg des Crowdinvestings an Immobilien zu beteiligen. Dabei erhält man für seine Kapitalanlage einen festen Zins für eine überschaubare Laufzeit. Oftmals wird sogar über einen funktionierenden Zweitmarkt die vorzeitige Rückzahlung möglich gemacht.

Eine sonstige interessante Assetklasse bilden die Rohstoffe. Jedoch ist es hier schwierig, direkt zu investieren. Kein Mensch stellt sich ein Fass Erdöl oder einen Sack Kaffee in den Keller. Ein Investment in Rohstoffe erfolgt über Papiere, Zertifikate, Fonds, CFDs (CFD = Contract For Difference) und weitere Produktvarianten, welche an die Preisentwicklung von Rohstoffen gekoppelt sind. Analog den Optionen, die auf steigende oder fallende Kurse setzen, wird auch hier auf steigende oder fallende Preise gesetzt. So kann man unmittelbar an der Preisentwicklung der gewählten Rohstoffe profitieren.

Sicherung der Kursrichtung mit Derivaten

Sobald sich der Aktienmarkt allgemein negativ entwickelt, könnte das für das Portfolio ein trauriges Ende nehmen. Ein Börsencrash könnte beispielsweise ein Aktiendepot auf einen äußerst geringen Wert zusammenschrumpfen lassen. Diese großen Kursverfälle lassen sich jedoch mit Hilfe von Optionen absichern. Eine Option auf einen fallenden Kurs, würde bei einem Börsencrash einen monetären Ausgleich schaffen. Diese sogenannte PUT-Option würde dem Investor das Recht geben, die Aktien zu einem höheren Wert zu verkaufen als den tatsächlichen. Das würde sich sicherlich nur dann lohnen, wenn der Kursverfall der entsprechenden Aktien stärker wäre, als der Preis, den man durch die Ausübung der Option realisieren würde. Jedoch hat eine Option auch ihren Preis und daher sollte man sich über die Dimension der Absicherung Gedanken machen. Die Kosten einer solchen Absicherung gehen zu Lasten der Rendite, sollte alles gut gehen. Denn kommt es zu keinem Crash, verfällt die Option. Tritt aber ein massiver Kursabfall ein, verkauft man die Aktien mittels Ausübung des Optionsrechts zu einem weit besseren Kurs. Mit diesem Geld kann man dann die dann sehr billigen Aktien zurückkaufen und damit die Aktienanzahl erhöhen. Steigt der Kurs dieser Aktien später wieder an, profitiert man automatisch stärker.

Glänzende Erträge

Wem Derivate zu riskant sind, kann auch Edelmetalle zur Sicherung ins Portfolio aufnehmen. Ein guter Gegenpol zu Aktien ist Gold. Gold dient seit Jahrtausenden als Universalwährung. Diese Funktion hat Gold bis heute inne. Es kann nicht synthetisch hergestellt werden und seine Vorkommen auf unserem Planeten sind begrenzt. Staatsbanken bauen fortdauernd ihre Goldreserven aus und machen sich damit unabhängiger von den vorhandenen Papierwährungen. Gold dient also vordergründig als Absicherung und darf somit 20 Prozent oder mehr des gesamten Portfolios ausmachen.

Wenn man die Preisentwicklung von Gold in Korrelation zur Entwicklung der Aktienindizes stellt, ist auffällig, dass sich Gold meist gegensätzlich der Kursentwicklung der Aktien bewegt. Einfach formuliert, Gold steigt, wenn die Aktien fallen und umgekehrt. Und sobald der Anfang in Richtung Edelmetalle getan ist, lohnen sich auch andere Edelmetalle. Hier besitzen die Weißmetalle Silber, Platin und Palladium eine attraktive Mischung aus Werthaltigkeit und Preissteigungschancen, denn die Industriemetalle werden im Gegensatz zu Gold, welches hauptsächlich gehortet wird, verbraucht und verfügen über eine hohe Nachfrage in diversen Wirtschaftszweigen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm in Hessen ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Chancen verschiedener Edelmetalle kombiniert werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Schutz geht nicht.

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