Januar 8, 2019

Die Abkehr vom Goldstandard und ihre Nachwirkungen

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Das Geldsystem, welches wir verwenden müssen, ist beeinflusst von massiver Verschuldung, Kaufkraftverlust und regelmäßigem Verfall. Da sich ein schuldenbasiertes Geldsystem systembedingt im Schnitt alle 60 bis 80 Jahre selbst zerstört, ist dieser Umstand nicht sehr gewahr in der Aufmerksamkeit der Menschen, denn der Prozess verläuft über zahlreiche Generationen. Doch es ging auch anders.

Geld war nicht immer wertloses Papier. Nach dem 2. Weltkrieg existierte ein mit Gold unterlegter US-Dollar. Dieser US-Dollar ist seit dieser Zeit die sogenannte Weltleitwährung und jede andere Währung, egal ob Deutsche Mark (heute Euro), Yen oder Schweizer Franken stellen daher nichts anderes dar als US-Dollar mit eigenem Namen. Goldgedecktes Geld ist werthaltig und daher ein gutes Äquivalent für hochwertige Handelswaren. Denn man konnte damals jederzeit die durch den Handel erhaltenen US-Dollar-Bestände bei der US-Notenbank gegen das hinterlegte Gold eintauschen. Als jedoch Frankreich Anfang der Siebzigerjahre von seinem Recht, Gold einzufordern, Gebrauch machen wollte, wurde kurzerhand durch den damaligen Präsidenten, Richard Nixon, der Goldstandard aufgehoben. Der US-Dollar wurde damit zu bedrucktem Papier. Und so ist es bis heute. Hochwertige Güter werden also gegen wertloses Papier getauscht, welches laufend und je nach Erfordernis problemlos frisch erzeugt werden kann.

Nixon kappte allerdings keinesfalls allein die Eintauschbarkeit von Dollar in Gold zu einem festen Preis von 35 Dollar pro Unze, er übervorteilte auf diesem Wege auch die Zentralbanken um ihre Devisenreserven. Denn der vormals goldgedeckte Dollar machte es verzichtbar, Geld in Gold zu tauschen, da er im Endeffekt ein Äquivalent von Gold repräsentierte. Dollar waren ebenso gut wie Gold, Dollar waren im Prinzip Gold. Doch mit der Abkehr vom Goldstandard löste sich das Dollargold in Nichts auf und war nur noch wertloses, willkürlich erzeugbares Papier, das lediglich vom guten Glauben der Menschen und Nationen abhängig war, nicht viel im Vergleich zur realen Wertbeständigkeit des Goldes. Nixon nannte diesen Schachzug damals eine vorübergehende Entscheidung, fror allerdings als vertrauensbildende Maßnahme für die nun wertlose Fiatwährung alle Löhne und Preise für 90 Tage ein und erhob einen Einfuhrzoll für ausländische Waren in Höhe von 10 Prozent.

Mit dem Wegfall des Goldstandards und der damit zusammenhängenden Expansion der Geldmenge vor 45 Jahren begann auch die Inflation zu wirken, eine Gegebenheit, welche gegenwärtig als normal bewertet wird und was die Guthaben der Sparer kontinuierlich wegschmilzt.

Inzwischen stellt sich die Frage nicht mehr, was werthaltiger ist, Gold oder Papiergeld. Jeder wird zwar dazu genötigt, Papier- oder Buchgeld im Alltag zu nutzen, jedoch wer auf lange Sicht plant, setzt auf die Währung, die seit Jahrtausenden weltweit akzeptiert wird, und das ist Gold. Die Zentralbanken machen es den Privatanlegern vor. Sie bauen beständig ihre Goldreserven aus, um sich für den Fall des Verfalls des Papiergeldes unabhängig zu machen. Um nichts anderes geht es hierbei. Gold speichert Vermögen und besser kann man sein Erspartes nicht schützen, als wenn man wertloses Papier gegen werthaltiges Gold umtauscht. Insofern ist auch die ewige Diskussion über den richtigen Einstiegszeitpunkt sekundär. Papier in Gold zu tauschen, ist stets vorteilhaft, denn kein Mensch kann in die Zukunft sehen und beurteilen, wie sich die Lage noch weiter entwickeln wird. Wer Gold sein Eigen nennt, hat einen guten Beitrag zur Sicherung des eigenen Vermögens geleistet. Und obgleich einst die Sichtweise vertreten wurde, dass ca. 15 – 20 Prozent des Gesamtvermögens in Gold investiert sein sollen, kann man heute guten Gewissens formulieren, je mehr, desto besser.

Somit liegt es an jedem selbst, keine Zeit zu vergeuden und zu handeln. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hierdurch können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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