Januar 9, 2019

Golderwerb in regelmäßigen Schritten

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Vielerlei Sparer haben Gold nicht auf dem Schirm, weil sie es als sehr kostenintensiv einschätzen. Doch ob Gold in der Tat kostenintensiv ist, ist einfach ermittelbar, wenn man sich anschaut, ob längerfristig orientierte Goldkäufer in der Vergangenheit Verluste gemacht haben.

Wenn der Goldpreis in der Vergangenheit daraufhin bewertet würde, ob das glänzende Metall momentan teuer ist oder nicht, muss man die Geldentwertung mit in die Analyse einbezogen werden. Denn den Goldpreis losgelöst zu betrachten ist nicht effektiv. In Deutschland muss die Preissteigerung der Deutschen Mark und später des Euro betrachtet werden. Die hierfür erforderlichen Inflationsstatistiken sind beim statistischen Bundesamt erhältlich.

Das Jahr 1975 soll der Ausgangspunkt sein. 100 DM aus 1975 stehen als Geldwert dem glänzenden Metall gegenüber. Der Dollar war 1975 so stark, dass man für 1 USD 2,46 DM bezahlen musste. Der Goldkurs wurde auch damals in USD ermittelt. 1975 lag die Unze Gold bei 160,86 USD. Für 100 DM erhielt man also damals genau 7,17 Gramm Gold.

Geld gegen Gold im langfristigen Vergleich

Wie haben sich 100 DM und die dafür erhältliche Menge Gold seit 1975 entwickelt? Zunächst wirkte die Inflation auf den Geldwert. Aus den 100 DM aus 1975 blieben unter Berücksichtigung der Inflationsraten der Jahre bis Ende 2017 gerade mal 19,50 Euro übrig. Die Unze Gold kostete Ende 2017 1.097 Euro. 7,17 Gramm kosteten daher 277,45 Euro.

1975 bis 2017 ist mit 42 Jahren natürlich ein äußerst langer Zeitabschnitt. Gold ist aber auch ein langfristiges Investment. Es ist ein Vermögensspeicher und sollte zumindest 10 Jahre im Portfolio bleiben. Man kann diese Berechnung für jede beliebige 10-Jahres Zeitspanne durchführen. Zu guter Letzt wird man aufdecken, dass Geld Substanz einbüßt und Gold allzeit zuverlässig Guthaben speichert.

Die Frage nach billig oder teuer stellt sich somit überhaupt nicht. Sicherlich ist Gold wertvoll und kostet demensprechend aber inzwischen ist es bei dem verfügbaren Angebot an kleineren Barren oder Münzen überaus einfach möglich, auch mit kleineren Beträgen einen Goldbestand anzulegen. Dabei kommen die Preisschwankungen dem Interessenten sogar durch Ausnutzung des Cost-Average-Effekts zugute. Bei schwankenden Preisen erwirbt man über feste monatliche Investitionsbeträge selbsttätig mehr Gold, sofern der Preis geringer ist und weniger, sowie der Goldpreis höher ausfällt. Dadurch realisiert man am Ende einen attraktiven Durchschnittskurs.

Monatliches Investieren über ein Goldabonnement ergibt auf lange Sicht sehr viel Sinn. Mit dieser Strategie kann die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm mit sinnvollen Lösungen einen stetig steigenden Bedarf befriedigen, indem Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium angeboten werden. Diese Vorsorge schützt das Vermögen langfristig vor möglichen Finanzturbulenzen.