Februar 6, 2019

Edelmetalle auf dem Vormarsch?

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Seit Mitte Dezember letzten Jahres scheint richtig Dampf im Kessel der wertvollen Metalle aufkommen zu wollen. Sowohl Gold, Silber als auch Palladium verzeichneten signifikante Kurssteigerungen. Allein Platin weiß noch nicht so richtig, welche Richtung eingeschlagen werden soll.

Einmal mehr zeigt sich, wie ein gemischtes Portfolio mit verschiedenen Edelmetallen Vorteile mit sich bringt. Eine Depotzusammensetzung aus den wichtigsten Edelmetallen Gold, Silber, Platin und Palladium vereint vier der gefragtesten Edelmetalle und profitiert aus den unterschiedlichen Rollen, die diese Metalle kennzeichnen.

Ganz besonders wird das spürbar, sowie man sich Platin und Palladium näher betrachtet. Die momentane Diesel-Affäre offenbart, wie sich die zwei Industriemetalle gegenseitig ausgleichen. Während Palladium vom Dieselskandal gewinnt, da es bei der Herstellung von Katalysatoren für Fahrzeuge mit Ottomotor verbraucht wird, hat Platin etwas an Schwung verloren, denn Platin wurde bei der Anfertigung von Dieselfahrzeugen verwendet. Aber ist Platin deswegen unbedeutend geworden?

Platin, bedeutendes Industriemetall

Mit Nichten, denn Platin wird vielseitig verwendet. Platin wird beispielsweise zu Schmuck verarbeitet, es wird in der Medizin für die Anfertigung von Zahnimplantaten und Herzschrittmachern verarbeitet. Als Beschichtung der Turbinen im Flugzeugbau ist Platin der ideale Werkstoff, es dient als Kontaktwerkstoff für Zündkerzen in Fahrzeugen und findet Einsatz in modernen Laserdruckern.

Der Diesel-Skandal wird abflauen. Die Technologie ist so weit, den Dieselmotor beträchtlich sauberer zu produzieren. Heute erfüllen aktuelle Dieselmotoren bereits die Euro-6-Norm und sind somit schadstoffärmer denn je. Darüber hinaus wird der Widerstand aus der Fachwelt gegen die willkürlichen Messmethoden und gegen die fadenscheinige Theorie, dass die Dieselabgase zu Toten führen könnten, immer stärker.

Für Dieselaggregate wird eher Platin benötigt, was sich momentan im Platinpreis zeigt. Doch das ist nur ein temporärer Zustand. Wenn sich die Wogen geglättet haben, wird der Dieselmotor seinen Platz behaupten und aller Voraussicht nach Platin gefragter werden als jemals zuvor.

Palladium, derzeit auf Höhenflug

Palladium hat sich zu einem der begehrtesten Metalle der Welt entwickelt. Der Diesel-Skandal hat bei dieser Tendenz einen entscheidenden Anteil, denn Palladium wird in Abgaskatalysatoren für Fahrzeuge mit Benzinfahrzeuge eingesetzt. Darüber hinaus ist Palladium Mittelpunkt vieler Handelskonflikte, denn es ist ein äußerst gefragter Werkstoff.

Preistreiber für Palladium ist also vordergründig der Diesel-Skandal und seine Auswirkungen. Die Verkaufszahlen der Benziner steigen immens, seit der Diesel zum Buhmann wurde und sich der Diskussionen um Diesel-Fahrverbote in deutschen Innenstädten gegenübersieht.

Palladium und Platin als bedeutende Industriemetalle bieten also gutes Potenzial, aber auch große Unsicherheit. Ein breit gestreutes Edelmetallportfolio erscheint daher sinnvoller, als alles auf ein Pferd zu setzen. Edelmetalle sind eine sinnvolle Lösung für sicherheitsorientierte Anleger. Sie bieten die Sicherheit des Sachwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich zum Teil seit Jahrtausenden als zuverlässiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, konnte noch nie all sein Vermögen verlieren. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind daher vor allem Portfolios aus verschiedenen Edelmetallen.

Gold im Aufbruch

Die Position von Gold ist mittlerweile so selbstverständlich, dass es keine Erklärung bedarf, wieso es sinnvoll ist, das gelbe Metall zu besitzen. Gold hat ein Alleinstellungsmerkmal darin, dass keiner infrage stellt, dass Gold kostbar ist. Es diente seit Menschengedenken als Geld und besitzt dieses Merkmal bis heute. Wenn die vorherrschenden Papierwährungen systemische Probleme bekommen, ist Gold der Sicherheitsanker.

Die Staatsbanken haben riesige Goldreserven, um sich Unabhängigkeit von der Papierwährung zu bewahren und mit der Hinterlegung von Gold lässt sich jede Papierwährung stabilisieren. Russland hat zum Beispiel in den letzten 3 Jahren seine Goldreserven um über 500 Tonnen erhöht. Gold ist unstrittig und universell. Auf der ganzen Welt kann man immerdar für Gold etwas erstehen, selbst wenn die vorherrschende Währung aus Papier ist. Kein Mensch lehnt Gold ab. Und trotzdem Gold momentan kostengünstig zu haben ist, sagt das wenig über seinen Wert als vielmehr über seinen Preis in Papier aus. Der Goldpreis schwankt keineswegs dank eines schwankenden Wertes des Edelmetalls. Der Preis schwankt angesichts des Gegenwertes in Papiergeld.

Silber, noch immer stark unterbewertet

Neben seiner Wichtigkeit in der Wirtschaft besitzt auch Silber eine Währungsfunktion. Silber war schon jederzeit neben Gold das Kleingeld. Im Fall des Versagens des Papiergeldes würde sich Silber durch seine kleinere Wertdichte empfehlen, wenn es darum geht, kleinere Dinge dagegen einzutauschen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Erwerb der physischen Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Aufbewahrung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, auf Wunsch ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Schutz geht nicht.

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