April 22, 2019

Wieso Geld so nicht funktioniert

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Ein Jeder nutzt täglich Geld. Es ist ganz selbstverständlich und somit verwundert es überhaupt nicht, dass so gut wie niemand darüber nachdenkt, was Geld ist und von wo es kommt.

Geld ist ein Warenaustauschmittel, zumindest in den Lehrbüchern oder in der Vergangenheit. Am Anfang des Handels wurde Ware gegen Ware, Leistung gegen Leistung oder Ware gegen Leistung getauscht. Doch irgendwann musste ein Ersatz her, da man nicht unbegrenzt von einer einzigen Ware oder Leistung brauchte und dieser Tausch einfach zu umständlich wurde. Man benötigte einen Ersatz, Geld.

Geld, eine gewaltige Innovation

Geld tauchte auf in Form von Steinen, Muscheln, Getreide, Salz oder auch Edelmetallen. Erstmals war es machbar, Handel zu treiben, ohne sofort einen Gegenwert in Waren oder Leistungen für die eigene Tauschware zu erhalten. Man benutzte dazu Geld, ein Medium, was alle Tauschpartner als Ersatz akzeptierten und identisch bewerteten. Durch den Einsatz von Geld konnte man Waren und Leistungen dann kaufen, wenn man sie brauchte und nicht, wenn man selbst etwas zum Tauschen hatte. Das war eine wahre Revolution für den Handel. Die Währung war ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit.

Fließendes Geld, also Geld im Umlauf ist positiv für die Volkswirtschaft, denn Geld, welches ununterbrochen seinen Besitzer wechselt, bedeutet automatisch auch einen regen Umsatz von Waren und Leistungen. Geld wurde jedoch auch zu einem Wertspeicher, den man über längere Zeitspannen aufbewahren konnte, bevor man ihn wieder ausgab. Man konnte es horten und zu höheren Summen ansparen, um sich teurere Dinge kaufen zu können. So etwas war natürlich mit Waren oder Leistungen überhaupt nicht vorstellbar. So lange Geld immer wieder in den Kreislauf zurückgeführt wird, ist alles in Ordnung.

Schädliche Hortung

Damit Geld als Tauschmittel funktionieren kann, sollten sich Geld und Handelsgüter oder Dienstleistungen in einem Gleichgewicht befinden. Das bedeutet, Geld als Tauschmittel ist nur dann werthaltig, wenn es etwas gibt, was den Wert der Banknoten und Münzen untermauert. Früher bestanden die Münzen aus Edelmetallen wie Gold oder Silber, waren also schon aufgrund ihrer Beschaffenheit werthaltig. Späterhin wurde Geld jedoch aus unedlen Metallen und wertlosem Papier gefertigt. Um trotzdem die Werthaltigkeit zu untermauern, wurde die Währung in Gold hinterlegt (Goldstandard), so dass die sich im Umlauf befindliche Geldmenge tatsächlich einen, über Gold gedeckten Gegenwert besaß. Da Geld aber nicht nur als Tauschinstrument verwendet wurde, sondern Geld als Ware gehortet und gegen Zinsen verliehen wurde, wuchs die Geldmenge stetig an. Zins und Zinseszins führen dazu, dass sich die Geldmenge stetig vergrößert. Der Zinseszins ist eine mathematische Funktion, die sich gegen Unendlich entwickelt. Die Geldmenge wächst also – jedenfalls theoretisch – gegen Unendlich.

Systemfehler

Selbstverständlich ist das unmöglich, denn es existiert ja überhaupt nicht genug Bargeld. Was sich so stark entwickelt, ist das sogenannte Buch- oder Giralgeld, Geld in Form von Zahlen auf Konten. Dieses Geld gibt es lediglich theoretisch. Es gehört nicht zu den gesetzlichen Zahlungsmitteln und stellt lediglich eine Art Schuldversprechen der Bank gegenüber demjenigen dar, auf dessen Namen das Konto lautet.

Die im Umlauf befindlichen Geldmittel, also Bargeld, sind begrenzt. Die Menge dieses Geldes stellt einen sehr geringen Bruchteil dessen dar, was sich als Buch- oder Giralgeld auf Konten befindet. Jedes Jahr nimmt das Giralgeld durch Zins und Zinseszins weiter zu.

Geldwerte abstoßen, Sachwerte kaufen

Es ist ein mathematischer, unumstößlicher Umstand, dass ein Geldsystem, welches auf Zins und Zinseszins aufbaut, irgendwann aufhört zu funktionieren. Eine sinnvolle Vorsorge kann also darin bestehen, Geldwerte in Sachwerte einzutauschen. Dabei spielen besonders Edelmetalle eine bedeutende Rolle, denn sie sind wertbeständig, beweglich und im Gegensatz zu z.B. Immobilien auch zu kleineren, wiederkehrenden Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar in den eigenen vier Wänden gelagert werden, soweit ein Tresor existiert. Alternativ empfiehlt sich die Lagerung in einem Zollfreilager. Denn auch dort ist es möglich nach Absprache vorsprechen und seine Edelmetalle mitzunehmen.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe Frankfurt am Main ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hierdurch können die Vorteile verschiedener Edelmetalle kombiniert werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.