April 26, 2019

Wie erfolgt der Handel mit dem gelben Metall

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Das Geschäft mit dem wertvollen Metall ist kein Hexenwerk. Am Markt existiert nur eine überschaubare Anzahl von Goldhändlern. Jeder dieser Händler arbeitet jedoch nach der gleichen Vorgehensweise. Es wird Altgold gekauft und zu Feingold verarbeitet. Daraus werden Feingoldbarren gefertigt und dann verkauft. Unterschiede gibt es lediglich in den Ankaufs- und Verkaufspreisen der Unternehmen.

Goldbarren gibt es in unterschiedlichen Stückelungen. Die Verkaufspreise von Barren jeder Größe sind im Internet vergleichbar. Zum Beispiel kostete eine Unze Feingold am 27.03.2019 beim teuersten Händler 1.206,51 Euro und beim günstigsten Anbieter 1.173,86 Euro. Spannender wird so ein Preisvergleich, wenn man die Stückelung verkleinert. Zum Beispiel kostete ein 1-Gramm-Feingoldbarren beim teuersten Anbieter 61,97 Euro, beim günstigsten Händler 38,29 Euro.

Die kleinen Barren werden bei zahlreichen Anbietern in Päckchen mit den Abmessungen einer EC-Karte eingeschweißt. Somit können die kleinen Barren nicht so einfach abhandenkommen. Die Verpackung könnte natürlich auch entfernt werden, was den Wert des Barrens im Normalfall in keiner Weise schmälert. Allerdings kann die Verpackung auch das Echtzeitzertifikat enthalten oder sogar sein. In dem Falle wäre es natürlich zweckmäßiger, die Verpackung unversehrt zu lassen, da der Barren beim Wiederverkauf einen höheren Preis erzielen würde.

Die Echtheit eines so verpackten Barrens lässt sich sowohl in verpackter als auch in unverpackter Form, mit Hilfe eines Spektrographen, feststellen. Deshalb ist es nicht von Belang, ob ein Barren abgepackt wurde oder nicht. Es wirkt sich lediglich auf die Herstellungskosten aus, ob ein Barren verpackt und ob die Verpackung beschriftet wird.

Die hessische PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH bietet beispielsweise eingeschweißte Barren in Kreditkartenform an. Die Barren wurden echtheitsgeprüft und können problemlos im Spektrographen auch im abgepackten Zustand analysiert werden. Der Preis für einen 1-Gramm-Feingoldbarren betrug 40,57 Euro am 27.03.2019, im Tafelgeschäft und befand sich folglich in dem Vergleich, ungeachtet der aufwändigen Verpackung, überaus weit oben.

Die Goldhändler generieren Einnahmen durch Aufschläge beim Verkauf und Abschläge beim Ankauf von Barren. Diese Auf-/Abschläge sind je nach Händler unterschiedlich, wie man an dem großen Preisunterschied bei den 1-Gramm-Feingoldbarren von 23,68 Euro, zwischen dem teuersten und dem günstigsten Händler des o.g. Vergleichs erfassen kann.

Ein Auge muss man aber auch auf den Goldpreis richten. Dieser kann steigen und fallen. Auf lange Sicht liegt die Perspektive sicherlich nach oben. Trotzdem kann jemand, der sein Gold in einer kritischen Situation veräußern muss, bei einem geringen Goldpreis auch Verlust machen, falls der Einkaufspreis höher lag. Das trifft in der Regel aber auch dann zu, sobald man kurz nach der Anschaffung wiederverkaufen muss. Zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis existiert ebenfalls eine Differenz, die je nach Händler unterschiedlich hoch ausfallen kann. Das sollte man also immer im Hinterkopf behalten.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Auf diese Weise können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.