Mai 9, 2019

Nachfrage nach Gold weiterhin äußerst hoch

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Die enormen Goldkäufe der Notenbanken sind ein deutliches Kaufsignal für private Goldfans. Falls der Goldbedarf enorm ist und der Goldkurs noch günstig, sollte gekauft werden, bevor der Goldkurs so deutlich steigt, dass das gelbe Metall unerschwinglich wird.

Die Frage sei zulässig, ob das gelbe Metall allgemein unerschwinglich werden kann. Das gelbe Metall wird gegen Geld gehandelt. Geld ist wertloses Papier, welches einzig auf das Vertrauen derjenigen aufbaut, die es nutzen. Wird das wertvolle Metall teurer, bedeutet das alleinig, dass mehr (wertloses) Geld für das gelbe Metall bezahlt werden muss. Man darf daraus ableiten, dass das begehrte Metall nur so lange wertvoller werden kann, so lange der Glaube an das Papiergeld vorhanden bleibt. Schwindet dieses Vertrauen, fällt der Wert des Papiergeldes Zusehens und der Preis für das gelbe Metall schnellt nach oben.

Geld ist selbstverständlich für uns Menschen keinesfalls so wertlos, denn es ist ein Äquivalent unserer Arbeitskraft. Wir arbeiten und empfangen dieses Geld als Gegenleistung. Je mehr wir hierfür arbeiten, desto höher ist für uns der Gegenwert des Geldes. Wer viel Geld verdient wird vermutlich leichter viel Geld ausgeben können als jemand, der jeden Euro mehrmals umdrehen muss, weil er sparsamer leben muss. Geld hat also einen individuellen Wert – solange es funktioniert. Falls der Glaube ins Geldsystem verloren geht und niemand mehr Brot und Butter gegen Papier tauschen möchte, bringt dieser individuelle Wert, den wir dem Geld zuerkennen, wenig. Dann geht es nur noch darum, welches Tauschmittel funktioniert, um Brot oder Butter zu erhalten.

Somit ist es entscheidend, sich nicht allzu sehr auf das derzeitige Geld zu verlassen und sich einen Vorrat an alternativen Tauschmitteln anzulegen. Gold und Silber sind zu diesem Zweck wie geschaffen. Solche Edelmetalle gelten seit jeher als Währungsersatz. Als solche genießen diese Edelmetalle universelle Akzeptanz, was vermutlich auch der Grund für die ungebrochene Nachfrage bei privaten Käufern begründet. Die Frage ist dabei lediglich, wie flexibel man seinen Edelmetallbestand gestaltet.

Natürlich erhält man maximal Edelmetall fürs Geld, je größer die Stückelungen sind. Aber ist man nachher, im Ernstfall auch flexibel genug? Es könnte kompliziert werden, wenn man sich ausschließlich auf große Stückelungen konzentriert. Im Tauschgeschäft kann man sich auf keinen Fall darauf verlassen, dass es immer Wechselgold gibt. Soll man das Brot mit einem Kilogramm Gold bezahlen, sobald einem der Magen knurrt? Kleine Stückelungen sind da viel leichter zu handhaben. 10 Gramm, 5 Gramm, 1 Gramm, damit handelt es sich erheblich besser. Diese Flexibilität bezahlt man damit, dass kleinere Stückelungen etwas teurer sind als große Stückelungen. Aber jeder muss für sich entscheiden, wie sein individueller Edelmetallvorrat auszusehen hat. Fakt ist, dass man am Ende bloß das verwenden kann, was man gekauft hat und wer ausschließlich große Barren besitzt, kann im Ernstfall das Nachsehen haben.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die Lage, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.