Mai 16, 2019

Größte Geldmittel der Deutschen auf Geldwertkonten

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Jedes Jahr aufs Neue publiziert die Bundesbank ihre Untersuchungen zum Anlageverhalten der Menschen in Deutschland. Ende letzten Jahres kletterte das Ersparte der Deutschen auf stattliche 6.2 Billionen Euro. Doch wo sind diese Guthaben angelegt?

Dass es kaum noch Zinsen gibt, ist zwischenzeitlich bei Jedem angekommen. Wer noch Geld anlegen kann, wird mit Geldwerten kaum noch einen sprichwörtlichen “Blumentopf” gewinnen. Die Teuerungsrate tut wie immer ihr Übriges und frisst das Bisschen, was noch an Zinserträgen erreichbar ist, völlig auf. Nun, das ist allgemein nichts Neues. Die Teuerungsrate war jederzeit verlässlich damit, die kaum der Rede werte Rendite von Geldwerten zu neutralisieren. Doch jetzt, wo es kaum noch Zinsen gibt, schlägt die Inflation keineswegs mehr im Verborgenen zu, sondern agiert ganz ungeniert ganz öffentlich.

Von den 6.2 Billionen Gesamtvermögen der Deutschen befinden sich ca. 2.495 Billionen direkt auf Geldwertkonten oder als Bargeld unter dem “Kopfkissen”. 1.907 Billionen werden von den Lebensversicherungsgesellschaften verwaltet. Somit liegen insgesamt 4.402 Billionen des Vermögens der Deutschen auf Geldwertanlagen oder Konten. Das sind in Summe 71 Prozent. Ist das zu glauben?

Welches sind die Alternativen?

Aber was soll man sonst mit seinem Ersparten tun? Gute Frage! Die Wertpapierbörse hat in 2018 jede Menge “verbrannte Kinder, die das Feuer scheuen” hinterlassen. Der Deutsche Aktienindex stellte viele Aktienanleger in unserem Land auf eine harte Probe. Und wie handeln Deutsche, wenn sie mit Aktien Verluste einfahren? Genau, sie weichen auf die vermeintlich sicheren Anlageformen aus, auf Geldwertanlagen.

Etliche investieren in Immobilien. Ein schöner Nebeneffekt der kleinen Sparzinsen sind die günstigen Kreditzinsen. Dadurch steigt die Nachfrage an Immobilien an attraktiven Standorten und das bringt die Immobilienpreise nach oben. Günstiger wird Immobilieneigentum folglich nicht. Durch die geringen Kreditzinsen kann man jetzt Immobilien auch zu überhöhten Preisen finanzieren. Was man an Zinszahlungen einspart, darf man dann also mehr tilgen. Ob das wirtschaftlich vernünftig ist, kann verallgemeinernd schwer beantwortet werden.

Beste Chancen mit Hilfe von Edelmetallen

Edelmetalle sind ebenso ausgesprochen beliebt. Jedoch liegt das Hauptaugenmerk bei Edelmetallen mehr darauf, diese als Beimischung zu erwerben, nicht als Speicher eines größeren oder sogar des größten Vermögensanteils. Das spiegelt sich in den momentanen Preisen der Edelmetalle wider. Silber ist nach wie vor billig, Gold ist in den vergangenen Monaten angestiegen, zeigt sich aber eher bisher ein wenig unentschlossen, Platin ist genauso unschlüssig und Palladium sackte nach einem sensationellen 2018, im letzten Märzdrittel um 20 Prozent ab und empfiehlt sich somit möglicherweise bald wieder, wie die übrigen Edelmetalle, zum Kauf. Doch der Ansturm auf die Edelmetalle lässt noch auf sich warten. Vermutlich steigen die Deutschen erst auf diesen Zug auf, sowie alle vier Metalle deutlich ansteigen. Der Deutsche kauft gerne bei steigenden Märkten ein und ist unsicherer, wenn die Kurse günstig sind.

Edelmetalle bieten sich aktuell möglicherweise als beste Alternative zu Geldwerten an. Das Geldsystem stößt an sein Limit und Edelmetalle sind als Vorsorge großartige Vermögensspeicher. Mal sehen, zu welcher Zeit die Deutschen wach werden und sich entscheiden, aus den Geldwerten in die Edelmetalle umzuschichten. Hoffentlich passiert das nicht zu spät.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Bernd Liebl, Magdeburg