August 8, 2019

Eines der Hauptgegenargumente gegen Gold wird immer schwächer

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Experten betrachten Gold häufig als Geldanlage und vergleichen das gelbe Metall daher mit anderen Assetklassen, wie verzinslichen Anlagen oder Aktien. Sie kritisieren die fehlende Ertragslage von Gold und argumentieren, Gold wäre uninteressant, weil es keine Zinsen oder Dividenden realisiere.

Der Denkfehler dieser Experten ist darin begründet, alles in eine Schublade zu stecken. Gold war nie eine Vermögensanlage, es war schon immer ein Vermögensspeicher und das ist ein enormer Unterschied. Jedoch was ist wichtiger? Vermögensanlagen sollen Geld vermehren. Im Beispiel von Aktien geschieht das mittels Dividenden und Kursgewinnen. Im festverzinslichen Bereich sollen die Zinsen den Vermögenszuwachs produzieren. Im Fall von Rentenpapieren kommen ebenso Kurse ins Spiel. Allerdings sind die Zinsen seit vielen Jahren im Keller. Und Rentenpapiere mit noch attraktiven Verzinsungen sind vornehmlich nicht zu einem Kurs verfügbar, der ihrem Nennwert entspricht. Attraktiv verzinste Renten sind teurer und damit frisst der höhere Kurs den Zinsvorteil auf. Letztendlich hat man folglich überhaupt nichts gewonnen.

Bei Aktien ist es noch schlimmer. Der Umstand, dass diese Dividenden einbringen können, ist keineswegs gesichert. Dividenden werden meist lediglich dann ausgeschüttet, sofern der Unternehmensgewinn es zulässt oder wenn geschäftspolitische Interessen im Vordergrund stehen. Letzteres könnte heißen, dass Dividenden bloß darum ausgezahlt werden, um die Aktionäre in herausfordenden Zeiten zu beruhigen und auf Linie zu halten. Hier stellt sich die Frage, wie viele der Aktionäre sich die Zeit nehmen, Geschäftsberichte und Bilanzen zu lesen, und hierbei zu erkennen, was tatsächlich der Fall ist.

Und selbstverständlich gibt es bei Aktien nicht nur Kursgewinne. Falls Einer Gewinne macht, machen andere Verlust. Es ist demzufolge überhaupt nicht klar, ob Aktien wirklich das Vermögen erhöhen. Für den Fall, dass ausreichend Vermögen für eine ausreichende Diversifizierung vorhanden ist, kann das gehen. Aber nicht jeder, der Aktien kauft, hat ausreichend Vermögen.

Wer Gold als Kapitalanlage betrachtet, richtet seinen Blick auf den Goldkurs. Dieser bewegt sich selbstverständlich auch, denn Gold spiegelt stets die Kaufkraft der Papierwährungen wider. Verliert die Währung an Kaufkraft, steigt der Goldkurs und andersherum. So gesehen ist Gold ein erstklassiger Vermögensspeicher, weil mit dem Kauf von Gold das zu dem Moment investierte Guthaben in seinem Wert eingefroren wird. Tatsächlich wird somit nicht der Betrag eingefroren, sondern die Kaufkraft. Hiermit wird klar, dass es nicht wesentlich ist, wann das wertvolle Metall erworben wird. Versteht man das begehrte Metall als das, was es ist, erkennt man, dass die Anschaffung auch dann sinnvoll ist, wenn der Goldkurs höher liegt.

Die PIM GOLD GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hiermit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.