August 13, 2019

Deutsche in Sachen Gold an der Spitze

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Er steigt und steigt und steigt. Der Goldschatz der Deutschen geht konstant in eine Richtung, er wird stetig gewaltiger. Privaten Goldfreunden in Deutschland gehören mittlerweile 8.918 Tonnen des wertvollen Metalls. Etwa die Hälfte (4.925 Tonnen) werden in Form von Barren und Münzen gehalten, der Rest mit ca. 4.000 Tonnen als Schmuck.

Forscher der Steinbeis-Hochschule ermittelten für die Reisebank auf Basis einer repräsentativen Befragung von 2.000 Erwachsenen ebendiese Daten. Seit der vorangegangenen Erhebung dieser Art stiegen die Goldbestände der privaten Haushalte in Deutschland folglich um etwa 246 Tonnen. Die Bestände der Deutschen Bundesbank belaufen sich auf annähernd 3.369,7 Tonnen. Folglich sind circa 6,5 Prozent der weltweiten Goldbestände im Besitz der Deutschen. Berücksichtigt man, dass die Deutschen gerade mal 1 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, ist dies eine äußerst ansehnliche Menge.

Diese gesamten 12.288 Tonnen ergäben einen gleichseitigen Quader mit rund 8,60 Metern Kantenlänge. Anfang April, als die Studie fertiggestellt wurde, kostete dieses Gold rund 458 Milliarden Euro.

Wer Gold hält, möchte aufstocken

Aus vorangegangenen Umfragen war ersichtlich, dass die Deutschen kontinuierlich kauffreudiger werden, was das begehrte Metall angeht. Auf die Fragestellung, ob sie nachkaufen würden (Stichproben Q4/2010, Q2/2014, Q3/2016), reagierten im Jahr 2010 42 Prozent der Befragten mit JA, 34,6 Prozent mit NEIN und 23,4 Prozent waren unschlüssig. In 2014 lag der Anteil der JA-Sager schon bei 65,4 Prozent. Nur 8,3 Prozent verneinten diese Anfrage und 26,3 waren unentschlossen. In 2016 wollten sogar 77,7 Prozent der Befragten Gold kaufen, während sich nur noch 7,1 dagegen entschieden und 15,3 Prozent unschlüssig waren. Aus diesem Trend lässt sich herleiten, dass die Akzeptanz von Gold als Anlagemedium stetig ansteigt und permanent mehr Privathaushalte sich gegenüber dem kostbaren Metall öffnen. Kaum eine andere Sachwert-Anlageform genießt so viel Vertrauen bei den Deutschen wie Gold.

Forscher haben ausgerechnet, dass im Schnitt jeder erwachsene Bundesbürger 69 Gramm Gold besitzt. Das sind vier Gramm mehr, als noch in 2014. Allerdings existieren bei der Verteilung bundesweit einige Unterschiede. Spitzenreiter sind die Menschen in Süddeutschland. Dort besitzen die Menschen im Mittel 85 Gramm. Danach kommen die Bürger des Westens Deutschlands mit 75 Gramm. Die Norddeutschen haben dagegen nur 66 Gramm. Das Schlusslicht bildet der Osten mit lediglich 45 Gramm je Bürger.

Warum kaufen Anleger Gold?

Aus der Untersuchung geht hervor, dass 93,3 Prozent der Befragten, Gold wegen des “sicheren Werterhalts” wertschätzen. Jedoch auch der Inflationsschutz (91,6 Prozent) und die Hoffnung auf Kurssteigerung (89,9 Prozent) waren triftige Gründe für die Befragten Bürger, Gold zu besitzen oder zu kaufen. Die Zufriedenheit mit einem Goldinvestment lag bei 93 Prozent. Eine so große Zufriedenheit existiert bei keiner anderen Investmentmöglichkeit. Es ist folglich sehr wahrscheinlich, dass sich der Trend weiter fortsetzt und dass noch zahlreiche Menschen, die momentan noch kein Gold besitzen, in Zukunft Gold erwerben werden.

Wer aktuell Gold im Portfolio hat, wird demzufolge seinen Bestand ausweiten und zusätzliches Gold einkaufen. Wer keines besitzt, wird wahrscheinlich ernsthaft darüber nachdenken, das zu ändern und sich die aktuelle Entwicklung des Goldpreises zu Nutze machen.

Die PIM GOLD GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm in Hessen ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hierdurch können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die komfortable Lage, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.