August 29, 2019

Ein Pfad zu zweckmäßiger Vorsorge

by Julius Leineweber in Business, Corporate

Wer sich allein auf die staatliche Alterssicherung verlässt, könnte zu spät realisieren, dass er lieber zuvor etwas getan hätte. Private Zusatzvorsorge ist nötig und daher ergibt es Sinn, sich für diese Angelegenheit genügend Zeit zu nehmen, sich eigenständig zu informieren und sich keinesfalls allein auf das Wort seines Bankberaters oder Versicherungsvertreters zu verlassen.

Vermögen aufzubauen fällt vielen Menschen schwer. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Manche haben keine Möglichkeit dazu, weil der finanzielle Spielraum fehlt, andere sind dabei, erzielen allerdings keine zufriedenstellenden Ergebnisse.

Es existiert eine elementare Richtlinie, die man beherzigen muss. Wer vermögend werden möchte, muss weniger ausgeben, als er einnimmt. Das klingt banal, bringt die Sache aber auf den Punkt. Aber so simpel ist es natürlich nicht, denn man sollte sich ebenfalls um das übriggebliebene Geld kümmern und sicherstellen, dass seine Kaufkraft erhalten bleibt. Doch erst einmal muss erst einmal Geld übrigbleiben.

Kassensturz

Die genaue Erfassung aller Einkünfte und Ausgaben über einen längeren Zeitraum, ist sehr sinnvoll. Oft verschwindet Geld an Stellen, auf denen gar keine Aufmerksamkeit liegt. Verschiedene Ausgaben sind sinnvoll, jedoch selten alle. Es ist notwendig, die sinnvollen von den nutzlosen Ausgaben zu trennen und die nutzlosen Ausgaben zu mindern oder gar abzuschaffen.

Das Einkaufverhalten hat dabei ebenfalls einen erheblichen Einfluss. Ist es auf lange Sicht besser, immer das billigste Produkt zu erwerben oder wäre es sinnvoller, ein paar Euro mehr auszugeben und dafür etwas Langlebigeres höherer Qualität zu beziehen?

Sind Schnäppchen tatsächlich immer günstig? Schnäppchenjäger verlieren oft aus den Augen, dass sie wahrscheinlich viel mehr gespart hätten, wenn sie sich nicht von diesem Schnäppchenangebot hätten locken lassen. Geld sollte bewusst eingesetzt werden und auch das offenbar günstigste Angebot sorgt für unnötige Geldabflüsse, wenn man das Produkt gar nicht benötigt.

Nicht mehr Kosten als nötig

Verschiedene Ausgaben sind erforderlich, zum Beispiel Versicherungen. Doch hier kann man einiges Geld sparen, falls man sich professionelle Hilfe holt. Die erste Wahl wäre an dieser Stelle ein Versicherungsmakler, der im Sinne seines Mandanten neutral beurteilt, welche Versicherungen vernünftig, welche überflüssig und welche zu teuer sind. Ein Makler steht aus der Sicht seiner Mandanten und haftet für seine Empfehlungen. Folglich werden die Interessen des Mandanten gewahrt. Zusätzlich beobachtet er den Markt und kann im Bedarfsfall aktiv werden, sobald es zum Beispiel wieder Kosten zu verringern gilt.

Ähnlich verhält es sich bei den Wohnnebenkosten. Auch hierbei ist der Markt in stetiger Bewegung. Es empfiehlt sich, einmal pro Jahr zu prüfen, ob man für Energie oder Heizung nicht einen günstigeren Versorger findet. Mittlerweile kann man auch hier auf sogenannte Energiemakler zurückgreifen.

Finanzprodukte auf Nutzen untersuchen

Sind die Unkosten optimiert, lohnt der Blick auf bestehende Verträge, die zum Vermögensaufbau dienen. In diesem Fall gilt es vor allen Dingen zu hinterfragen, wie werthaltig solche Verträge sind. Etliche Sparverträge auf Geldwertbasis sind nur schwer imstande Vermögen zu bilden. Zwar wachsen die Nominalbeträge auf den Konten an, doch Geldwerte werden durch die Inflation entwertet. Ferner sind Zinserträge steuerpflichtig. Auch das geht zu Lasten der Rendite. Hierbei sollte man keine Angst davor haben, sich von nicht zielführenden Verträgen zu verabschieden und lieber Alternativen auf Sachwertbasis zu wählen. Sachwerte sind werthaltiger als Geldwerte und können auf diese Weise die Substanz viel besser bewahren. Allerdings muss auch in diesem Fall gewissenhaft geprüft werden, für welche Sachwerte man sich entscheidet.

Keine Angst vor dem Wechsel

Verträge, die nicht halten, was sie versprechen, realisieren mit jedweder eingebrachten Zahlung einen Verlust. Die Ursache von Verlusten liegt keineswegs in der Aufhebung, so wie es viele betonen. Die Einbußen nehmen ihren Anfang bereits mit der Unterschrift. Der Abschluss eines solchen Produktes zieht unvermeidlich Verluste nach sich, denn stellenweise ist es mit Unkosten verbunden, die man erst wieder durch Zinsen hereinholen muss. Das ist natürlich nicht leicht, insbesondere jetzt, wenn die Zinsen im Keller sind.

Systemtreue Fachleute wollen die Verbraucher, welche unrentable Vorsorgeverträge besitzen, vor Verlusten bewahren und empfehlen daher, die Finanzverträge keinesfalls zu beenden, sondern beitragsfrei zu stellen. Aber ist das der bessere Weg?

Was ist zielführender? Angenommen, Sie haben einen Vertrag abgeschlossen, der auf lange Sicht anscheinend nicht zielführend ist. Sie realisieren, dass Sie das Geld, was Sie in dieses Produkt einzahlen, in ein Angebot investieren, welches auf Dauer nicht zielführend ist. Gibt es denn noch etwas Unvernünftigeres, als diesen Vorsorgevertrag nicht zu beenden und zu retten, was noch zu retten ist? Gibt es nichts Sinnvolleres als ein Ende mit Schrecken in Kauf zu nehmen und mit dem verbliebenen Vermögen etwas Besseres zu machen?

Zeit ist wertvoll und unwiederbringlich. Verlusten hinterher zu trauern, korrigiert die Situation auch nicht. Auch Ärger, Zorn oder Enttäuschung vermindern die Verluste nicht, geschweige dessen, die Anlagestrategie nicht zu verändern. Je früher man erkennt, dass man einen Missgriff gemacht hat und je früher man diesen korrigiert, umso kleiner fallen die Gesamtverluste aus. Denn die Gesamtverluste steigen mit der Zeit, in der man an unrentablen Produkten festhält. Aus diesem Grund ist es auch kein Verlustausgleich, wenn unrentable Finanzverträge stillgelegt werden in der Erwartung, die Verluste auszugleichen.

Ein Verlust ist ein Verlust. Der lässt sich halt nicht wegdiskutieren. Eine sinnvollere Strategie mag bestenfalls das zuvor erwartete Resultat übertreffen, dennoch gleicht diese keinen Verlust aus. Dieser wäre ausschließlich abwendbar gewesen, falls man sofort den richtigen Weg ausgewählt hätte. Da jedoch niemand in die Zukunft sehen kann, merkt man stets erst danach, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Schulden zurückzahlen

Ratenkredite sind meist sehr kostspielig und engen den finanziellen Freiraum ein. Bevor man an den Vermögensaufbau geht, wäre es somit wichtig, vorher Schulden abzubauen. Auch der beliebte Dispo muss in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden. Dispokredite werden meist für äußerst hohe Zinsen gewährt. Auch die Aufnahme neuer Schulden sollte weitestgehend vermieden werden. Mit Schulden begibt man sich in eine Abhängigkeit gegenüber dem Darlehensgeber und dies kann schnell zum Verhängnis werden, sowie mal ein finanzieller Engpass eintritt und die Raten unbezahlbar werden.

Eine Reserve, falls etwas passiert

Liquidität ist in Zeiten unsicherer Jobs äußerst wichtig. Die Faustregel lautet hier, dass drei Monatsnettoeinkommen schnell verfügbar sein sollten. Es ist auch nichts gegen eine Bargeldreserve zu Hause zu sagen. Wenn einmal etwas geschieht, kann man schnell reagieren. Eine Liquiditätsreserve verhindert auch, dass man sich bei unvorhergesehenen Ereignissen verschulden muss.

Vermögensbildung betreiben

Nachhaltiger Vermögensaufbau sollte geplant werden. Da aber eine langfristige Planung zumeist sehr schwierig ist, sollte die Planung regelmäßig über mittelfristige Zeitphasen mit den gesetzten Zielen verglichen werden. Nur so ist erkennbar, ob die Strategie passt.

Die Auslese der Anlageformen sollte gewissenhaft bedacht werden. Sachwerte sollten bevorzugt werden, da ausschließlich diese auf lange Perspektive ein wirkliches Vermögen verkörpern. Ein sicheres Fundament sind Edelmetalle wie Gold und Silber, die seit Menschengedenken eine Rolle als Währung besitzen und hinsichtlich ihres Materialwertes als ideale Vermögensspeicher gelten.

Immobilien gehören genauso zu den Sachwerten. Hier muss allerdings genau hingesehen werden, da die Preise für Immobilien an guten Standorten in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind. Dieser Anstieg könnte schnell zu dem Glauben führen, dass das jetzt fortlaufend so weitergehen könnte. Doch diese Erwartung ist trügerisch. Aufgrund der Rekordniedrigzinsen und der Angst vor Geldentwertung bei den Anlegern ist ein Immobilienboom entstanden. Einige Insider sprechen sogar von einer Immobilienblase. Hier ist Besonnenheit gefragt und gesunder Menschenverstand. Eine Immobilie muss in der Regel durch Darlehen finanziert werden und das erfordert, dass man eine langfristige Verpflichtung eingeht. Fallen die Immobilienpreise nach einem Kauf, könnte das zur Folge haben, dass die finanzierende Bank angesichts der Bewertung der Immobilie das Engagement neu bewertet und Zusatzsicherheiten nötig werden, ja sogar die Gefahr einer Kündigung besteht.

Aktien sind für Laien ungeeignet. Wer sich an der Börse engagieren möchte, sollte fähig sein, das Depot für lange Zeit zu ignorieren. Wer jeden Tag nach seinem Depotwert schaut und kalte Füße bekommt, falls ein Kurs nachgibt, ist für diese Anlageklasse der Falsche. Mögliche Alternativen sind ETF-Fonds. Solche an Indizes gekoppelte Fonds besitzen eine schmale Kostenstruktur, sind manchmal sogar vollständig gebührenfrei. Es existiert eine breite Auswahl an ETFs, so dass dort für jedweden Anleger das Geeignete dabei ist.

Hohe Sicherheit und Chancenreichtum mit Edelmetallen

Der vorsichtige Anleger ist mit Edelmetallen wahrscheinlich am besten bedient. Edelmetalle hervorragend geeignet als Krisenvorsorge. Sie sind werthaltig und besitzen weltweit eine hohe Akzeptanz. Speziell Gold und Silber bilden in der Kombination ein hervorragendes Fundament, im Krisenfall als Tauschmittel zu fungieren. Deshalb sinnvoll, sich die praktische Seite der Krisenvorsorge etwas intensiver anzusehen.

Gold ist viel teurer als Silber. Das bedeutet allerdings nicht, dass Gold als Vorsorge besser als Silber geeignet wäre. Silber hat in der Wirtschaft einen wesentlich höheren Stellenwert als Gold. Der Bedarf an Silber ist größer und die Anwendungsmöglichkeiten sind differenzierter. Ferner gibt es auf der Welt mehr Gold als Silber, es ist somit knapper als Gold. Da man Silber für sehr viel günstigere Preise erhält als Gold, eignet es sich besonders gut, um es als Tauschmittel mit ins Portfolio beizumischen.

Die Kombination beider Metalle, ist folglich eine gute Vorsorge. Während man mit Gold einen größeren Vermögenswert platzsparend sichern und speichern kann, bietet sich Silber als Ersatzwährung an. Es sollte eine ausreichende Anzahl kleinerer, mittlerer und größerer Barren oder Münzen aus Gold und Silber vorhanden sein. Wobei kleinere Stückelungen in höherer Menge sinnvoll sind, um Waren des täglichen Bedarfs bezahlen zu können. Das erleichtert die Handhabung im Fall der Fälle erheblich. Denn mal ehrlich, kann man späterhin größere Barren so exakt zerteilen, damit man mit ihnen tauschen kann? Das ist sehr schwierig.

Die Herstellungskosten für kleine Barren und Münzen sind im Verhältnis zum Materialwert um Einiges höher als für größere Barren/Münzen, da sich da die Herstellungskosten besser auf den Materialwert verteilen können. Doch um große Barren wie z. B. 1 kg Gold zu kaufen, muss man ziemlich viel Geld auf den Tisch legen. An dieser Stelle ist aber der Preis eher untergeordnet, da es um Krisenvorsorge geht und kleinere Stückelungen benötigt werden.

Die PIM GOLD GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Bernd Liebl, Magdeburg